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Geschichte

Geschichte der

Schlappschwänz Frenkendorf

 
 
Gegründet wurde die Guggenmusig Schlappschwänz im Jahre 1978, wobei der Name „Schlappschwänz“ erst zwei Jahre später ins Leben gerufen wurde.
 
Die Idee zur Gründung einer Guggenmusik kam auf, weil die Mitglieder der Jugendmusik zu jung waren, um einer Gugge beizutreten. Mit der neuen Gugge konnte aber auch Geld für das Jugendmusiklager gesammelt werden.
 
Die Instrumente, die für eine Gugge nebst den Mitgliedern die wichtigste Rolle spielen, stellte die Jugendmusik Frenkendorf zur Verfügung.
 
Die Larven wurden jeweils aus Karton und Pappe gemacht; die Kostüme wurden entweder von Trudy Boss genäht oder ausgeliehen. Der kunterbunte Haufen hatte jedes Jahr ein neues Kostüm; dieses musste aber natürlich mit einfachsten Mitteln hergestellt werden. Oft musste ein altes Duvet herhalten, das dann in Waggishosen oder Waggishemmli umfunktioniert wurde.
 
1978 machte der kunterbunte Haufen erstmals am Fasnachtsumzug in Oberdorf mit. Am Fasnachtsmontag stand die neue Gugge unangemeldet am Umzug in Frenkendorf ein und hatte so auch an diesem Umzug ihre Premiere. Die Schlappschwänz waren geboren.
 
Die Idee diesen „wilden Haufen“ als Schlappschwänz zu benennen, entstand 1980, als die ganze Truppe bei Familie Boss mit den Vorbereitungen für die bevorstehende Fasnacht beschäftigt war.
 
Bis 1986 bildeten mehrheitlich Mitglieder der Jugendmusik die „Schlappschwänz Frenkendorf“, welche unter der Aufsicht von Trudy und Werner Boss bzw. ab 1983 von Vreni Jerger Fasnacht machten.
 
Ab 1986 nahm Rolf Zimmerli das Zepter in die Hand und gründete den Verein Guggenmusig Schlappschwänz Frenkendorf.
 
Anfang der 90er Jahre erlebten die Schlappschwänz ein personelles Tief; die Mitgliederzahl sank auf ca. 16 Personen. Jedoch erlebten die Schlappschwänz eine so tolle und kollegiale Fasnacht, dass diese unter den langjährigen Mitgliedern immer noch als „diä beschti Fasnacht womer je gha hei“ in Erinnerung ist. Ab diesem Zeitpunkt wuchs die Mitgliederzahl stetig an. Auch der spezielle Rhythmus - ein Markenzeichen der Schlappschwänz - hatte Anfang der 90er Jahre seine Geburt.
 
„Wotsch e geili Gugge loose...“ Beim Technowaggis 1996 traten die Schlappschwänz erstmals mit einem selbstverfassten Rapp auf. Die Idee war, diesen dann gemeinsam zum Besten zu geben. Da das Gelächter aber beim Versuch, den Rapp gemeinsam zu singen, lauter war als der Rapp selber, wurde dieses Stück nach dem ersten Versuch im Restaurant Kreuzstrasse wieder beerdigt.
In diesem Jahr marschierte auch erstmals ein Tambourmajor der Gugge voran, eine weitere Premiere in der Vereinsgeschichte.
 
1998 feierten die Schlappschwänz das 20-jährige Jubiläum und kreierten dazu ein wunderschönes Kostüm, den Venezianer. Aber ein schönes Kostüm war für ein Jubiläum nicht genug und so wurden massenweise Kondome in Zündholzbriefchenform produziert, natürlich mit dem Schlappschwänz Logo auf der Vorderseite. Die Kondome fanden an der Fasnacht einen reissenden Absatz. Wen wundert’s bei solch einem schönen Logo?!
 
2002 wurde dann das 25-jährige Jubiläum gefeiert. Für diesen Anlass wurde das für viele Mitglieder schönste Kostüm seit je her entworfen, der Gardisten-Waggis.
Statt Kondome waren nun die bereits bekannten, aber gefürchteten und verhassten Kleber angesagt, welche jetzt diverse Gebäude, Lokale oder auch Verkehrstafeln zieren.
Statt eines Jubiläumsfestes gönnte man sich ein Guggenweekend im Tessin, natürlich ohne Instrumente, man muss ja seinem Namen treu bleiben.
 
Mit der Zeit stiegen unsere musikalischen Ansprüche. Unter Anderem war auch ein Aufstocken im Susi-Register nötig. Deswegen beschlossen wir am Dorfmärt 04 mit einer „Jungle-Feever-Bar“ unsere Kasse aufzubessern. Diese Bar war ein Erfolg und machte auch riesen Spass. Aus diesem Grund hält sich bis heute noch die Tradition jeden Dorfmärt eine Fressbude mit anschliessender Discobar im „Stäckäschopf“ zu betreiben.

 

Seit mehreren Jahren nahmen nun unsere Schlappschwanz-Binggis auf unserem Fasnachtswagen an den Umzügen teil. Für die immer grösser werdende Kinderschar bauten wir schliesslich für die Fasnacht 2008 einen vereinseigenen, grösseren Fasnachtswagen, der nach Gebrauch nicht immer wieder abgebaut werden muss. Dieser wurde an seinem Entstehungsort, Arboldswil, anlässlich einer Marschprobe mit Spaghettiessen, bei Lotti und Kurt Weber und mit herzlichem Empfang der Arboldswiler, feierlich eingeweiht.